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Kandidaten für die Wahl des Leitungsgremiums 2008



Kandidat:
Prof. Dr. Christian Becker, Universität Mannheim
Web: http://becker.bwl.uni-mannheim.de/8.html
Bio: Prof. Dr. Christian Becker, geb. 1968, hat seit dem 1.9.2006 den Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik II an der Universität Mannheim inne. Zuvor hat er an den Universitäten Karlsruhe und Kaiserslautern Informatik studiert. 2001 promovierte er an der Universität Frankfurt über Dienstgütemanagement für verteilte Objektsysteme. Im Jahr 2004 habilitierte er sich an der Universität Stuttgart für Informatik mit einer Arbeit über Systemunterstützung kontextbezogener Systeme.
Seine aktuellen Forschungsinteressen sind Systemsoftware für spontan vernetzte Systeme am Beispiel Pervasive Computing sowie Datenmanagement in P-2-P Netzen.
Ziele: Meine Ziele in der Fachgruppe sind neben dem fachlichen Austausch und der Vernetzung in Deutschland eine Erhöhung der Sichtbarkeit unserer gemeinsamen Aktivitäten im Ausland und weiterhin den Dialog mit Anwendern und der Industrie fortzuführen.





Kandidat:
Prof. Dr. Frank Bellosa, Universität Karlsruhe (TH)
Web: http://i30www.ira.uka.de/aboutus/people/personal/bellosa?lid=de
Bio: Seit November 2004 leitet Prof. Dr.-Ing. Frank Bellosa (40) den Lehrstuhl Systemarchitektur an der Universität Karlsruhe (TH).

Er studierte Informatik mit Nebenfach Elektrotechnik an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen und promovierte dort im Jahr 1998 am Lehrstuhl für Betriebssysteme über Scheduling in NUMA-Architekturen. Anschließend war er in München bei der Firma Siemens für einen Teil der Betriebssystementwicklung bei ISDN- und Mobilfunk-Vermittlungsrechnern verantwortlich. Nach seiner Rückkehr als wissenschaftlicher Assistent an die Universität Erlangen widmete er sich der Verwaltung von Energie in Betriebssystemen. Seine aktuellen Forschungsinteressen liegen im Bereich Power Management, Virtualisierung und HW/OS Co-Design.

Frank Bellosa ist Mitgliede von GI, EuroSys und ACM. Er ist Vertrauensdozent der GI und wurde 2007 zum ACM SIGOPS Vice-Chair gewählt.
Ziele: Mein Ziel ist es, die Präsenz von Mitgliedern der Fachgruppe (insbesondere von Studierenden und Doktoranden) bei internationalen Veranstaltungen zu erhöhen und den Austausch mit der Industrie durch gemeinsame Projekte und Praktika zu intensivieren.





Kandidat:
Dr.-Ing. Sven Graupner, Hewlett-Packard Laboratories
Web: in Kürze
Bio:
  • 1997 Dr.-Ing. TU Chemnitz (Prof Kalfa) zum Thema "Ein durchgängiges Architekturkonzept für Anwendungs- und Betriebssysteme"
  • seit 1998 HP Cupertino bzw. HP Labs, Palo Alto
  • Meilensteine bei HP: e-speak web services platform, utility data center, grid computing, system factory IT design services
  • seit 2004 Sen. Scientist in Enterprise Systems and Software Lab
  • Arbeitsschwerpunkt: Data Center Automation
Ziele: in Kürze





Kandidat:
Dr. Ulf Hollberg, IBM ENC, Heidelberg
Web: N/A
Bio: geb.1953, Studium der Informatik mit Nebenfach Kommunikationsforschung und anschliessende Promotion bei Prof. Dr. P.P. Spies in Bonn. 1985 Wechsel zum Wissenschaftlichen Zentrum der IBM in Heidelberg. Verschiedene Tätigkeiten in Forschung, Produktentwicklung, Standardisierung, Kundenprojekten. Betreuung von Diplomanden und Doktoranden. Zertifizierter IT Architekt der IBM und der Open Group. Zur Zeit Enterprise Architekt für Transformationsprojekte der IBM in Europa. Seit 1989 gewähltes Mitglied des Leitungsgremiums der GI-Fachgruppe Betriebssysteme.
Ziele:
  • Fortsetzung der intensiven Austausches bei den Treffen der Fachgruppe mit aktuellen Arbeiten und Themen
  • Pflege des Kontakte zwischen Hochschulen und Industrie
  • Gewinnung von Beiträgen aus der IBM
  • Unterstützung der Ausrichtung von Arbeitstreffen





Kandidat:
Dr. Jürgen Kleinöder, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Web: http://www4.informatik.uni-erlangen.de/DE/~jklein/
Bio: Jürgen Kleinöder, geb. 1961, ist Akademischer Direktor am Lehrstuhl für Verteilte Systeme und Betriebssysteme, Department Informatik der Universität Erlangen-Nürnberg. Er hat in Erlangen Informatik studiert (Dipl.-Inf., 1987) und anschließend am Lehrstuhl für Betriebssysteme mit dem Thema "Objekt- und Speicherverwaltung in einer offenen, objektorientierten Betriebssystemarchitektur" promoviert (Dr.-Ing., 1992). Seit 1992 leitet er verschiedene Arbeitsbereiche am Lehrstuhl für Verteilte Systeme und Betriebssysteme. Seine Interessen umfassen alle Aspekte von verteilten, objekt-orientierten Betriebssystemarchitekturen; vor allem Konzepte für anwendungs- und architekturspezifisch anpassbare Betriebssysteme und Middleware. Der Schwerpunkt seiner Arbeiten liegt hierbei in letzter Zeit vor allem im Bereich eingebette Systeme. In den letzten beiden Wahlperioden war er Sprecher des Leitungsgremiums der GI/ITG-Fachgruppe Betriebssysteme.
Ziele: Im Leitungsgremium der Fachgruppe möchte ich mich vor allem weiterhin für eine stärkere Kommunikation und Kooperation zwischen den verschiedenen Betriebssystem-Forschungsgruppen in Deutschland engagieren.





Kandidat:
Prof. Dr. Reinhold Kröger, Fachhochschule Wiesbaden
Web: http://www.informatik.fh-wiesbaden.de/~kroeger/
Bio: Alter 57 Jahre, seit 1993 Professor für die Fachgebiete Betriebssysteme und Verteilte Systeme an der Fachhochschule Wiesbaden

Arbeitsschwerpunkte: Management verteilter Systeme und Anwendungen, Eingebettete Systeme, Anwendungen verteilter Systeme in der Automatisierungstechnik

Gründungsmitglied der Fachgruppe Betriebssysteme, 1989-1994 Sprecher, derzeit Mitglied des Leitungsgremiums.
Ziele: Zu den zukünftigen Schwerpunkten der Fachgruppenarbeit:
  • Fortsetzung der i.d.R. halbjährlichen Treffen mit qualifizierten Informationen und Diskussionen zu aktuellen Themen bei geringen Kosten für die Teilnehmer
  • Verstärkte Zusammenarbeit mit anderen Fachgruppen in und außerhalb der GI
  • Vernetzung zwischen Hochschullehrern und mit der Industrie
  • Förderung des Nachwuchses





Kandidat:
Dr. Wilhelm Messing, Fujitsu-Siemens Computers, München
Web: http://wmessing.de/mes/mes-sni.htm
Bio: geb.1953, Studium der Mathematik und anschliessende Promotion in Münster. Seit 1982 tätig im Computerbereich von Siemens, heute Fujitsu Siemens Computers (FSC). Zur Zeit Leitung der Entwicklung von Infrastruktur Lösungen. Mehr unter hier. Seit 1995 Mitwirkung im Leitungsgremium der GI-Fachgruppe Betriebssysteme.
Ziele: Kontakt zwischen Hochschule und Industrie auf im Sektor Betriebssysteme und Virtualisierung, durch Mitwirkung bei der Gestaltung der Arbeitstreffen, Vermittlung von Beiträgen aus dem Hause Fujitsu Siemens für die regelmäßigen Arbeitstreffen der Fachgruppe, wie auch Vermittlung von Kontakten in beide Richtungen.





Kandidat:
Prof. Dr. Jörg Nolte, Brandenburgische Technische Universität Cottbus
Web: http://www-bs.informatik.tu-cottbus.de
Bio: Jörg Nolte wurde 1962 geboren und ist seit März 2003 Professor für Verteilte Systeme und Betriebssysteme an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. Er erhielt 1988 sein Diplom in Informatik von der TU Berlin und promovierte 1994 an der TU Berlin zum Dr.-Ing. Von 1988-2003 war er am Forschungsinstitut für Rechner- und Softwaretechnik (FIRST) der GMD (seit 2001 FhG) tätig und war dort u.a. maßgeblich an dem Entwurf und der Entwicklung der PEACE Betriebssystemfamilie beteiligt. In den Jahren 1994-1996 und 1999-2001 hat er als Repräsentant der GMD am Tsukuba Research Center der RWCP in Japan am Real World Computing Programm des MITI teilgenommen. Die aktuellen Forschungsaktivitäten seines Lehrstuhls konzentrieren sich auf schlanke Middleware-, Laufzeit- und Betriebssysteme für verteilte, parallele und eingebettete Systeme. Jörg Nolte ist seit über 15 Jahren Mitglied der FG Betriebssysteme und seit 2004 Mitglied des Leitungsgremiums. Ferner ist er Subject Area Editor for Parallel and Distributed Systems für Elsevier's Journal of Systems Architecture und seit Ende 2005 Vorsitzender des Fakultätsrates der Fakultät 1 Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik an der BTU Cottbus.
Ziele: Die Notwendigkeit von BS Forschung und Entwicklung jenseits der ausgetretenen Pfade in der Öffentlickeit kommunizieren. Dem Aussterben der BS Professuren und dem damit verbundenen Know-How-Verlust in Deutschland entgegenwirken. Den wechselseitigen Wissens- und Technologietransfer zwischen Industrie und Hochschulen fördern.

   
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-Impressum Stand: 2008-03-10   PU